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Zentrale Studienberatung und Psychologische Beratung

Bernd Nixdorff
Tel.: 040 - 42838-3303
Mail: nixdorff@uni-hamburg.de

Selbsttest: Leide ich an einer Essstörung?

Essstörungen treten häufig zum ersten Mal im jungen Erwachsenenalter auf. Ihre Entwicklung wird von Stresssituationen begünstigt, die z.B. auch durch Einsamkeit, Leistungsdruck oder Prüfungen ausgelöst werden können - also bei Situationen wie sie bei Studierenden häufig vorkommen. Essstörungen stellen ein ernst zu nehmendes gesundheitliches Risiko dar. Obwohl sich Betroffene u. a. in ihrem Erscheinungsbild beträchtlich unterscheiden, ist es doch allen Essgestörten gemeinsam, dass das lebensnotwendige »Essen« ein erhebliches Problem, oft mit körperlichen, psychischen und sozialen Konsequenzen, geworden ist.

Wenn ihre Gedanken also ständig um das Thema Essen und ihr Körpergewicht kreisen, dann können sie durch die Beantwortungen der folgenden Fragen herausfinden, ob sie in Gefahr sind, eine Essstörung zu entwickeln oder bereits an einer Essstörung leiden.

Haben Sie ständig Angst, zuzunehmen so dass sie permanent auch auf minimale Gewichtsveränderungen achten? Ja Nein
Haben Sie bereits viele Diäten ausprobiert und fühlen Sie sich oft in einem Teufelskreis von Diät und Heißhunger? Ja Nein
Treiben Sie oft exzessiv Sport, um abzunehmen? Ja Nein
Neigen Sie dazu, negative Gefühle, Misserfolge oder Enttäuschungen durch sog. "Frustfressen" auszugleichen oder bereitet Ihnen im Gegenteil das Essen eher einen grundsätzlichen Widerwillen? Ja Nein
Beschäftigt das Thema Erährung und Ihr Körpergewicht Sie so stark, dass manchmal ihr Studium darunter leidet? Ja Nein
Leiden Sie im Zusammenhang mit Essen unter Schuldgefühlen und Gewissenskonflikten? Ja Nein
Verheimlichen Sie ihr Essverhalten vor anderen? Ja Nein
Erbrechen Sie absichtlich? Ja Nein
Machen Sie sich mehr als andere häufig Gedanken über Ihr Gewicht und ihre Figur? Ja Nein
Benutzen Sie regelmäßig Abführ- oder Entwässerungsmittel, um abzunehmen? Ja Nein

Wenn sie Ihrer Meinung nach zu viele Fragen mit »Ja« beantwortet haben, sollten sie sich fachkundig beraten lassen. Sie können dazu gerne Kontakt mit uns aufnehmen und ein persönliches Beratungsgespräch vereinbaren. Wir können dann ihre Situation und ihr Verhalten gemeinsam genauer einschätzen und sie bei Bedarf über weitere Hilfsangebote informieren.

Im Internet finden Sie weitergehende Informationen unter Es[s]prit, dem Portal zur Essstörungsprävention des Universitätsklinikums Heidelberg.

Über Hilfsangebote in Hamburg informiert der Therapieführer (PDF) der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz.

 

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