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Universität Hamburg – Internationales Profil



Der Forschung, der Lehre, der Bildung

Die Universität Hamburg ist die erste demokratisch gegründete Universität in Deutschland: Die Hamburger Bürgerschaft votierte am 28. März 1919 für ihre Gründung. Der Kaufmann Edmund Siemers stiftete schon 1911 das spätere Hauptgebäude. Seine Widmung "Der Forschung, der Lehre, der Bildung" ist noch immer am Portal zu lesen, und die Universität fühlt sich ihr bis heute verpflichtet. Forschung und Lehre bilden demnach einen unauflöslichen Zusammenhang. Erst in ihrem Zusammenspiel verwirklicht sich nachhaltige Bildung.

Überzeugende Vielfalt

Mit rund 36.500 Studierenden ist die Universität die drittgrößte in Deutschland. Rund 170 Studiengänge an sechs Fakultäten bedienen die Disziplinen einer Volluniversität: Rechtswissenschaft; Wirtschafts- und Sozialwissenschaften; Medizin; Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft; Geisteswissenschaften sowie Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften.

Für eine nachhaltige Wissenschaft

Konsequent verfolgt die Universität ein Konzept nachhaltiger Wissenschaft und hat hierfür eine Zukunftsstrategie entwickelt. Sie beschreibt unter anderem, wie sich Forschung und Unterricht den Herausforderungen eines nachhaltigen Umgangs mit Natur und Kultur stellen. Zudem geht es darum, wie nachhaltiges Lernen gestaltet werden muss. Eine reflexive, kritische Wissenschaft ist Anliegen der Universität Hamburg, um die akademische Arbeit auch in der Nachhaltigkeit ihrer Ergebnisse zu befragen.

Spitzenforschung

Die Universität Hamburg ist das größte und vielfältigste Forschungszentrum Norddeutschlands. Ihr Forschungsprofil umfasst sowohl eine Fülle individueller Forschungsleistungen als auch fächerübergreifende Zusammenarbeit. Ein herausragendes Projekt zum Zukunftsthema Klima ist das Bundesexzellenzcluster "Integrated Climate System Analysis and Prediction" (CliSAP). Das Cluster ist zugleich Herzstück des KlimaCampus der Universität unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Meteorologie, des Instituts für Küstenforschung des GKSS-Forschungszentrums Geesthacht, des Deutschen Klimarechenzentrums und des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik. Ein weiterer bedeutender Forschungsverbund ist das "Center for Free-Electron Laser Studies" (CFEL), das gemeinsam mit der Max-Planck-Gesellschaft und dem Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) betrieben wird. Die Universität überzeugte zudem mit elf Projekten bei der Landesexzellenzinitiative der Freien und Hansestadt Hamburg. Weitere Verbundvorhaben der EU und des Bundes, DFG-geförderte Sonderforschungsbereiche, Forschergruppen und Graduiertenkollegs sowie Beteiligungen an zwei "International Max Planck Research Schools" runden das Forschungsprofil der Universität Hamburg ab.

International vernetzt in Forschung und Lehre

Internationale Orientierung ist in Forschung und Lehre eine Selbstverständlichkeit. Beispiele hierfür sind die Rechtshochschule China-EU School of Law (CESL) und das internationale Graduiertenkolleg "Cross-Modal Interaction in Natural and Artificial Cognitive Systems" (CINACS). An der Universität sind rund 4.500 ausländische Studierende aus nahezu 140 Ländern eingeschrieben. Das internationale Netzwerk der Universität Hamburg erstreckt sich über alle Kontinente. Es bestehen mehr als 30 Hochschulpartnerschaften – neben zahlreichen Partnerschaften einzelner wissenschaftlicher Bereiche und im Rahmen des Erasmus-Programms.


 

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