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Forschungsmeldungen


Wes­pen­spin­nen: Kan­ni­ba­lis­mus kommt dem Nach­wuchs zu­gu­te
(April 2012)
Hat Ap­pe­tit auf sei­nen Lieb­ha­ber: Wes­pen­spin­nen­weib­chen, das nach der Paa­rung den Part­ner zum Ver­zehr ein­spinnt. Foto: Dr. Ste­fan Ness­lerEi­ni­ge männ­li­che Spin­nen er­lei­den nach der Paa­rung mit einer Art­ge­nos­sin ein trau­ri­ges Schick­sal: Sie wer­den von ihrer Part­ne­rin ver­speist. Wel­che Rolle spielt der Kan­ni­ba­lis­mus im Paa­rungs­ri­tu­al der Spin­nen?
Die Ant­wort haben Prof. Dr. Jutta Schnei­der und Klaas Welke vom Zoo­lo­gi­schen In­sti­tut der Uni­ver­si­tät Ham­burg her­aus­ge­fun­den. Sie er­forsch­ten, warum die ver­gleichs­wei­se win­zi­gen Männ­chen der Wespenspinne für die bis zu 19 mm grö­ße­ren Weib­chen ein be­gehr­ter Le­cker­bis­sen sind. Die Er­geb­nis­se der Stu­die wur­den nun in der Zeit­schrift „Ani­mal Be­ha­viour“ ver­öf­f­ent­licht. Mehr...



Il­le­ga­lem Tro­pen­holz im Pa­pier auf der Spur
(April 2012)
Mi­kro­sko­p­a­uf­nah­me einer auf­fäl­li­gen Zelle, die ver­mut­lich aus Tro­pen­holz stammt. Um Tro­pen­holz in Pa­pier und Zell­stoff nach­wei­sen zu kön­nen, ent­wi­ckelt die TU Darm­stadt mit der Uni Ham­burg, dem von-​Thü­nen-​In­sti­tut in Ham­burg und der ISEGA in Aschaf­fen­burg eine ein­fa­che und güns­ti­ge Ana­ly­se­me­tho­de für Tro­pen­holz­fa­sern. Foto: Heinz-​Joa­chim Schaf­frath/TU Darm­stadtSeit Früh­jahr 2012 ist die Ein­fuhr von il­le­gal ge­schla­ge­nem Tro­pen­holz in der Eu­ro­päi­schen Union ver­bo­ten. Pa­pier­her­stel­ler müs­sen nach­wei­sen, dass ihr Pa­pier aus legal ge­won­ne­nen Holz­ar­ten be­steht. Das Pro­blem: Bis­her gibt es keine ein­fa­che und schnel­le Ana­ly­se­me­tho­de für Tro­pen­holz­fa­sern. Das soll sich nun än­dern.
Die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Darm­stadt ent­wi­ckelt der­zeit ein Ver­fah­ren zur Be­stim­mung il­le­ga­ler Pa­pier-​ und Zell­stoff­be­stand­tei­le. Das Zen­trum Holz­wirt­schaft – Che­mi­sche Holz­tech­no­lo­gie der Uni­ver­si­tät Ham­burg und das Von-​Thü­nen-​In­sti­tut/Ham­burg sind an dem For­schungs­pro­jekt be­tei­ligt, das von der Deut­schen Um­welt­stif­tung mit 284.000 Euro un­ter­stützt wird. Mehr...



Bio­di­ver­si­täts­stu­die:
Auf eu­ro­päi­schen Wie­sen gibt es mehr Pflan­zen­ar­ten als im Re­gen­wald
(April 2012)
Eu­ro­päi­sche Wie­sen kön­nen ar­ten­rei­cher sein als der Re­gen­wald. Zu die­sem Er­geb­nis kommt eine in­ter­na­tio­na­le Stu­die. Die hier ab­ge­bil­de­te Ganz­blatt-​Wald­re­be (Cle­ma­tis in­te­grifo­lia) wurde auf einer ar­ten­rei­chen Tro­cken­ra­sen­flä­che in Ru­mä­ni­en ge­fun­den. Foto: J. Deng­lerVer­blüf­fen­des fand ein in­ter­na­tio­na­les Team von Bio­wis­sen­schaft­lern her­aus: Sie ver­gli­chen Flä­chen zwi­schen 1 mm² und 1 ha in aller Welt auf ihren Ar­ten­reich­tum hin und stell­ten fest: Auf Flä­chen, die klei­ner als 100 m² sind, wach­sen nir­gend­wo so viele Ge­fäß­pflan­zen­ar­ten wie auf eu­ro­päi­schen Tro­cken­ra­sen.
Der Bio­di­ver­si­täts­for­scher Dr. Jür­gen Deng­ler vom Bio­zen­trum Klein Flott­bek der Uni­ver­si­tät Ham­burg war an der Stu­die be­tei­ligt, die im "Jour­nal of Ve­ge­ta­ti­on Sci­ence" erschien und in der in­ter­na­tio­na­len und na­tio­na­len Pres­se gro­ßen Wi­der­hall fand. Mehr...



Neue Em­my-​Noe­ther-​Grup­pe: Ham­bur­ger Bio­lo­gen er­for­schen
den En­er­gie­haus­halt des Dsun­ga­ri­schen Zwerg­hams­ters
(April 2012)
Dr. An­ni­ka Her­wig vom Fach­be­reich Bio­lo­gie der Uni­ver­si­tät Ham­burg wird im Rah­men einer Em­my-​Noe­ther-​Grup­pe un­ter­su­chen, wie das Ge­hirn bei sai­so­na­len Säu­ge­tie­ren wie dem Dsun­ga­ri­schen Zwerg­hams­ter lang­fris­tig den En­er­gie­haus­halt und das Kör­per­ge­wicht re­gu­liert. An­ders als bei nicht-​sai­so­na­len Säu­ge­tie­ren schwankt das Gewicht von sai­so­na­len Säu­ge­tie­ren extrem im Laufe der Jah­res­zei­ten.Die Deut­sche For­schungs­ge­mein­schaft (DFG) för­dert die Nach­wuchs­grup­pe mit dem Titel „Mo­le­cu­lar me­cha­nisms re­gu­la­ting se­a­so­nal phy­sio­lo­gy“ über fünf Jahre mit bis zu 1,19 Mio. Euro. Mehr...



Familienklima beeinflusst Internetnutzung Jugendlicher
(März 2012)
Eine Studie am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg zeigt Zusammenhänge zwischen übermäßiger Internetnutzung Jugendlicher und der Interaktion in Familien auf. Für die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderte medienpädagogische Studie „EXIF – Exzessive Internetnutzung in Familien“ wurden Relationen zwischen einer als exzessiv bewerteten Computer- und Internetnutzung von Jugendlichen und der (Medien)Erziehung in den Familien festgestellt. Die Ergebnisse der Studie wurden im März auf einem Workshop des Bundesfamilienministeriums in Berlin präsentiert. Mehr...



Forscher der Universität Hamburg entwickeln neue Methode
zur Bestimmung der Meereisdicke
(März 2012)
Dünnes Meereis und aufsteigender Seerauch in der Framstraße bei Spitzbergen. Bild: UHH/KlimaCampus/KaleschkeWissenschaftlern vom Hamburger KlimaCampus ist es gelungen, mit einer neuen Methode erstmals die Stärke von dünnem arktischem Meereis flächendeckend zu bestimmen. Das Meereis der Arktis ist ein wichtiger Indikator für Klimaänderungen. Dabei spielt nicht nur die Größe der Eisfläche eine Rolle, sondern auch die Eisdicke.
Die Forscher nutzten Daten des Fernerkundungssatelliten SMOS, der 2009 von der Europäischen Weltraumagentur ESA ins All geschickt wurde. Die Ergebnisse erschienen im März in der Zeitschrift „Geophysical Research Letters“. Mehr...



Europäische Förderung für präzises Laserskalpell in der Chirurgie
(März 2012)
Der Eu­ro­päi­sche For­schungs­rat (Eu­ro­pean Re­se­arch Coun­cil, ERC) hat Prof. Dr. R. J. Dway­ne Mil­ler, Pro­fes­sor für „Free-​Elec­tron Laser Sci­ence“ am Fach­be­reich Phy­sik der Uni­ver­si­tät Ham­burg, für ein ge­mein­sa­mes For­schungs­pro­jekt mit dem Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Ham­burg-​Ep­pen­dorf 2,5 Mio. Euro För­der­mit­tel be­wil­ligt. In den nächs­ten fünf Jah­ren soll das von Mil­ler kon­zi­pier­te ul­tra­kurz­ge­puls­te La­ser­skal­pell ge­tes­tet wer­den. Mit dem For­schungs­preis „Ad­van­ced In­ves­ti­ga­tor Grant“ wer­den welt­weit her­aus­ra­gen­de Wis­sen­schaft­ler und ihre in­no­va­ti­ven For­schungs­vor­ha­ben ge­för­dert. Mehr...



Erste Studie zum deut­schen E-​Book-​Markt aus Nut­zer­sicht
(Februar 2012)
Zum Thema „E-​Books und E-​Re­a­der: Kauf und Nut­zung“ hat ein Team um Prof. Dr. Mi­chel Cle­ment vom In­sti­tut für Mar­ke­ting und Me­di­en und des Re­se­arch Cen­ter for Media and Com­mu­ni­ca­ti­on (RCMC) der Uni­ver­si­tät Ham­burg eine Stu­die vor­ge­legt, die erst­ma­lig den deut­schen E-​Book-​Markt aus Nut­zer­sicht wis­sen­schaft­lich un­ter­sucht und den Sta­tus Quo er­hebt. Ist das E-​Book in Deutsch­land be­reits an­ge­kom­men? Wird das E-​Book das ge­druck­te Buch ver­drän­gen? Von wel­chen Fak­to­ren wird das ab­hän­gen? Das sind Fra­gen, die die Buch­bran­che ganz er­heb­lich be­we­gen. Mehr...



Mit Su­per­la­sern die Er­re­ger der Schlaf­krank­heit ent­schlüs­seln
(Januar 2012)
Elek­tro­nen­mi­kro­sko­pi­sche Auf­nah­me einer In­sek­ten­zel­le, aus der ein Pro­tein­kris­tall (pink) her­aus­ragt. Bild: Mi­cha­el Dus­zen­ko/Uni­ver­si­tät Tü­bin­genStruk­tur­bio­lo­gen gehen mit dem Ein­satz von Rönt­gen­la­sern neue Wege in der Er­for­schung von Pro­tei­nen in Krank­heits­er­re­gern – ganz vorn dabei sind For­scher und For­sche­rin­nen der Nach­wuchs­grup­pe „Struk­tu­rel­le In­fek­ti­ons­bio­lo­gie unter An­wen­dung neu­ar­ti­ger Strah­lungs­quel­len (SIAS)“ der Uni­ver­si­tä­ten Ham­burg und Lü­beck und das Team der Lan­des­gra­du­ier­ten­schu­le „Ham­burg School for Struc­ture and Dy­na­mics in In­fec­tion“.
In der On­line-​Aus­ga­be der Fach­zeit­schrift „Na­ture Me­thods“ er­klä­ren sie, wie sie erst­mals En­zy­me des Er­re­gers der Schlaf­krank­heit in einer le­ben­den Zelle kris­tal­li­sier­ten und mit einem Su­per­la­ser un­ter­such­ten. Mehr...



Las­sen sich Mee­res­strö­mun­gen vor­her­sa­gen?
(Januar 2012)
Warme und kalte Mee­res­strö­mun­gen be­ein­flus­sen das Klima. Quel­le: MPI f. Met./DKRZ, nach BroeckerWelt­weit ist es zum ers­ten Mal ge­lun­gen, eine Pro­gno­se über Strö­mun­gen in einem Ozean zu er­stel­len. For­sche­rin­nen und For­scher des Max-​Planck-​In­sti­tuts für Me­teo­ro­lo­gie und vom Ex­zel­lenz­clus­ter Cli­SAP der Uni­ver­si­tät Ham­burg haben ein Kli­ma-​Mo­dell mit neuen Mess­da­ten ver­gli­chen und kön­nen nun Vor­her­sa­gen über die At­lan­tik­zir­ku­la­ti­on bis ins Jahr 2014 tref­fen – und damit auch über ihren Ein­fluss auf das Klima.
Die Er­geb­nis­se ver­öf­f­ent­lich­ten sie im Ja­nu­ar im re­nom­mier­ten Wis­sen­schafts­ma­ga­zin „Sci­ence“. Mehr...



Der kleins­te ma­gne­ti­sche Da­ten­spei­cher der Welt
(Januar 2012)
An­ti­fer­ro­ma­gne­ti­sche Ord­nung in einer re­gel­mä­ßi­gen An­ord­nung von zwölf Ei­sena­to­men, auf­ge­nom­men mit einem Ras­ter­tun­nel­mi­kro­skop. Bild: Se­bas­ti­an Loth/CFELFor­scher vom Com­pu­ter­kon­zern IBM und dem Ham­bur­ger Cen­ter for Free-​Elec­tron Laser Sci­ence (CFEL) haben den kleins­ten ma­gne­ti­schen Da­ten­spei­cher der Welt kon­stru­iert. Die Wis­sen­schaft­ler be­nö­ti­gen le­dig­lich 12 Atome, um ein Bit zu spei­chern, die Grund­ein­heit der In­for­ma­ti­on. Ein Byte (8 Bit) quet­schen sie auf diese Weise in 96 Atome.
Zum Ver­gleich: Mo­der­ne Fest­plat­ten nut­zen min­des­tens eine halbe Mil­li­ar­de Atome für ein Byte. Die Grup­pe um IBM-​For­scher Dr. An­dre­as Hein­rich und CFEL-​For­scher Dr. Se­bas­ti­an Loth stell­te ihre Ent­wick­lung im Fach­jour­nal „Sci­ence“ vom 13. Ja­nu­ar 2012 vor. Das CFEL ist eine Ko­ope­ra­ti­on des Deut­schen Elek­tro­nen-​Syn­chro­trons DESY, der Max-​Planck-​Ge­sell­schaft und der Uni­ver­si­tät Ham­burg. Mehr...



Hamburger Wissenschaftler suchen versteckte Photonen – mit einem Teleskop ohne Eingang
(Dezember 2011)
Blick in das Te­le­skop von Solar Hid­den Pho­ton Se­arch (TSHIPS I), das mitt­ler­wei­le auf die Sonne ge­rich­tet ist (hier vor der Mon­ta­ge). Foto: Stern­war­te Ham­burgAn der Hamburger Sternwarte beginnt jetzt mit dem Experiment SHIPS eine neue Ära astronomischer Beobachtungen: die Suche nach Versteckten Photonen. Versteckte Photonen (Hidden Photons) sind eine Klasse bisher kaum erforschter Elementarteilchen von möglicherweise fundamentaler physikalischer und astrophysikalischer Bedeutung.
Sie sollen für bislang noch rätselhafte Phänomene im Weltall verantwortlich und eventuell Bestandteile der geheimnisvollen Dunklen Materie sein. Das SHIPS-Team benutzt dafür ein Teleskop, in das kein Licht eindringen darf. Mehr...



25 Jahre För­de­rung für geis­tes­wis­sen­schaft­li­ches Pro­jekt an der Uni­ver­si­tät Ham­burg
(Dezember 2011)
Die Ge­mein­sa­me Wis­sen­schafts­kon­fe­renz (GWK) hat ein Lang­zeit-​For­schungs­vor­ha­ben der Ber­lin-​Bran­den­bur­gi­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten be­wil­ligt, an dem das In­sti­tut für Grie­chi­sche und La­tei­ni­sche Phi­lo­lo­gie der Uni­ver­si­tät Ham­burg fe­der­füh­rend be­tei­ligt ist.
Das Pro­jekt „Com­men­ta­ria in Aris­to­t­e­lem Grae­ca et By­zan­ti­na (CAGB) wurde neu in das Aka­de­mi­en­pro­gramm von Bund und Län­dern auf­ge­nom­men und hat die kri­ti­sche Edi­ti­on und phi­lo­lo­gi­sche Er­schlie­ßung spät­an­ti­ker und vor allem by­zan­ti­ni­scher Kom­men­ta­re, Pa­ra­phra­sen, Kom­pen­di­en und Scho­li­en zu den Schrif­ten des Aris­to­te­les zum Ziel. Das Vor­ha­ben wird in enger Zu­sam­men­ar­beit mit dem Aris­to­te­les-​Ar­chiv der Frei­en Uni­ver­si­tät Ber­lin durch­ge­führt und star­tet 2012, die vor­ge­se­he­ne Lauf­zeit ist auf 25 Jahre an­ge­legt. Mehr...



Vier neue Forschungsprojekte an der Universität Hamburg:
3,8 Millionen Euro für drei Forschungsvorhaben und ein Graduiertenkolleg
(Dezember 2011)
Die Forschungs- und Wissenschaftsstiftung Hamburg fördert sechs neue Forschungsprojekte – vier davon an der Universität Hamburg. 3,8 Millionen Euro sowie eine Gemeinkostenpauschale von 20 Prozent stehen als Anschubfinanzierung für Forschungsprojekte zu Krebstherapien, Konfessionen, wissenschaftlichem Rechnen sowie für eine Graduiertenschule zur Energieforschung zur Verfügung. Mehr...



Universität Hamburg: Ausgezeichnet für „Vielfältige Exzellenz 2011“
(November 2011)
In der im November veröffentlichten Sonderauswertung des Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) schneidet die Universität Hamburg in den Fächern Anglistik/Amerikanistik, Betriebswirtschaftslehre (BWL), Volkswirtschaftslehre (VWL) und Erziehungswissenschaft als besonders forschungsstark ab. Im Fach VWL ist sie darüber hinaus auch stark in Internationalität und Anwendungsbezug von Lehre und Forschung. Mehr...



Elementarteilchenphysik: Neue Emmy Noether-Gruppe zur Untersuchung der Struktur
der Materie an der Universität Hamburg
(November 2011)
Im November startet an der Universität Hamburg eine neue Emmy-Noether-Nachwuchsforschergruppe. Der Physiker Dr. Alexander Schmidt erhielt diese Auszeichnung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und kommt mit Forschungsgeldern in Höhe von max. 1,2 Millionen Euro nach Hamburg.
Das Emmy Noether Programm fördert Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen, indem es die Leitung einer eigenen Nachwuchsgruppe ermöglicht. Für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren werden insgesamt 4 Personen Grundlagenforschung in der Elementarteilchenphysik betreiben und zum Thema „Suche nach einer vierten Fermion Generation mit dem CMS Detektor am ‚Large Hadron Collider‘“ arbeiten. Mehr...




Ster­nen­him­mel über Mal­lor­ca: Neues Te­le­skop der Stern­war­te Ham­burg fei­er­lich ein­ge­weiht
(Oktober 2011)
Blick durch das Aus­bil­dung­ste­le­skop auf Mal­lor­ca: Der Ring­ne­bel, ein pla­ne­ta­ri­scher Nebel im Stern­bild Leier, Bild: Vadim Bur­witzStern­schnup­pen, pla­ne­ta­ri­sche Nebel oder den Mond be­ob­ach­ten– zum Stu­di­um der As­tro­no­mie und As­tro­phy­sik ge­hört das Ster­ne­gu­cken durchs Te­le­skop. Doch nur in kla­ren Näch­ten funk­tio­niert das gut. Klare Näch­te sind in Ham­burg aber sel­te­ner als in süd­li­che­ren Ge­fil­den. Des­halb kön­nen Stu­die­ren­de der As­tro­no­mie und As­tro­phy­sik an der Ham­bur­ger Stern­war­te jetzt auch den Ster­nen­him­mel über Mal­lor­ca be­ob­ach­ten, und zwar di­rekt von Ham­burg-​Ber­ge­dorf aus.
Wie das geht? Die Uni­ver­si­tät be­treibt auf der Insel seit Kur­zem ein Lehr- und Aus­bil­dung­ste­le­skop, das nach er­folg­rei­cher Test­pha­se am 28. Ok­to­ber fei­er­lich ein­ge­weiht wurde. Mehr...




WOCE-Atlas des Atlantischen Ozeans fertig gestellt
(Oktober 2011)
Wissenschaftler der Universitäten Hamburg und Moskau sowie des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie legen einzigartiges Kartenmaterial vor: Auf der Konferenz des World Climate Research Programme in Denver stellten sie den „WOCE-Atlas Volume 3“ mit Daten zum Atlantischen Ozean vor. Rund zehn Jahre nach Abschluss des so genannten World Ocean Circulation Experiment (WOCE) haben Wissenschaftler die Ergebnisse erstmals in detaillierte Karten gefasst. Dabei handelt es sich um das wohl umfangreichste, ozeanographische Messprogramm überhaupt. Neben dem gedruckten Atlas, der in Kürze erscheint, sind alle Karten ab sofort im Netz frei verfügbar. Mehr...



Selbst­stän­dig ler­nen­de Ro­bo­ter: EU för­dert For­schungs­pro­jekt von Ham­bur­ger In­for­ma­ti­kern
(Oktober 2011)
Bald soll er selbst­stän­dig ler­nen: Ro­bo­ter ‚Taser‘ (TAMS Ser­vice Robot) wird im RA­CE-​Pro­jekt mit neuer Pro­gram­mie­rung aus­ge­stat­tet. Foto: UHH/TAMSEs gibt Ro­bo­ter, die Fuß­ball spie­len, und Ro­bo­ter, die Men­schen im Haus­halt un­ter­stüt­zen, aber diese Ro­bo­ter wur­den pro­gram­miert, das zu tun, was sie kön­nen. Nun ar­bei­ten Ham­bur­ger For­scher daran, in­tel­li­gen­te Ro­bo­ter zu ent­wi­ckeln, die in der Lage sind, – wie ein Mensch – aus Er­fah­run­gen zu ler­nen. Die Eu­ro­päi­sche Union hat für das Pro­jekt „Ro­bust­ness by Au­to­no­mous Com­pe­tence Enhan­ce­ment“ (RACE) For­schungs­gel­der in Höhe von ins­ge­samt rund 3 Mio. Euro be­wil­ligt. Pro­jekt­lei­ter sind die Pro­fes­so­ren Ji­an­wei Zhang und Bernd Neu­mann vom Fach­be­reich In­for­ma­tik der Uni­ver­si­tät Ham­burg. Mehr...




Forscher entwickeln innovative Lebens- und Futtermittel aus heimischen Hülsenfrüchten
(Oktober 2011)
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) fördert das Verbundprojekt „LeguAN“ mit 2,1 Millionen Euro. Das vom Institut für Lebensmittelchemie der Universität Hamburg koordinierte Forschungsvorhaben hat als Ziel die effiziente und marktgerechte Herstellung von innovativen Lebens- und Futtermitteln auf der Basis von heimischen Leguminosenarten wie Erbse und Ackerbohne. Die auf heimischen Hülsenfrüchten basierenden neuen Lebensmittel werden insbesondere auf ihr gesundheitsförderndes Potenzial für den Menschen untersucht und in Humanstudien wissenschaftlich belegt, beispielsweise ihre antidiabetischen Effekte oder blähungsvermeidenden Wirkungen. Mehr...



Stern beschießt seinen Planeten mit intensiver Röntgenstrahlung
(September 2011)
Das CoRoT-2-System. Illustration: NASA/CXC/M.WeissEin nahe gelegener Stern befeuert seinen Planeten mit Röntgenstrahlung, die 100 000 mal intensiver ist, als jene, die die Erde von der Sonne empfängt. Das haben Hamburger Astrophysiker um Sebastian Schröter von der Sternwarte mithilfe des Chandra X-ray Observatory der NASA und des Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte (ESO) herausgefunden.
Der Planet CoRot-2b ist ein Nachbar des Sonnensystems und umkreist sein Zentralgestirn CoRoT-2a in einer Entfernung, die dem zehnfachen der Distanz zwischen Erde und Mond entspricht. Durch die hochenergetische Strahlung verdampft in jeder Sekunde rund fünf Millionen Tonnen Materie des Planeten. Die Ergebnisse der Studie wurden in "Astronomy and Astrophysics" veröffentlicht. Mehr...



Starke Magnetfelder gab es vermutlich schon kurz nach dem Urknall
(September 2011)
Unter Beteiligung des Astrophysikers Prof. Dr. Robi Banerjee von der Hamburger Sternwarte hat eine internationale Forscherkooperation herausgefunden, dass starke Magnetfelder wahrscheinlich bereits kurz nach dem Urknall im Universum vorhanden waren. Damit könnten die Wissenschaftler erklären, woher die beobachteten Magnetfelder in Galaxien und zwischen den Galaxien stammen und welchen Einfluss sie im Universum haben. Bislang wurden die Magnetfelder in vielen Berechnungen ignoriert. Die Forschungsergebnisse sind nun in der Online-Ausgabe der „Physical Review Letters“ veröffentlicht. Mehr...



Stu­die: Best­no­ten für Zeit, Süd­deut­sche und FAZ
(August 2011)
Medienökonom Dr. Christian Wellbrock hat die Qualität von Zeitungen untersucht. Foto: privatWas gibt’s Neues? Ein Blick in die Lieblingszeitung oder in ein Nachrichtenportal im Netz geben Antwort. Doch können wir den Massenmedien vertrauen?
Ein Medienökonom an der Universität Hamburg hat ein Qualitäts-Ranking für Deutschland erstellt und dafür insgesamt 77 Publikationen berücksichtigt. Überregional sind Die Zeit, Süddeutsche Zeitung und Frankfurter Allgemeine an der Spitze. Auf den letzten Plätzen landen Bild und Neues Deutschland. Die Top-Plätze in der Rangfolge der Online-Nachrichtenportale belegen Spiegel Online und Tagesschau.de. Mehr...




Del­fi­ne und der sechs­te Sinn
(August 2011)
Experimente mit einem Zoo-Delfin. Zur Belohnung gibt es frischen Fisch. Foto: Alexander LiebschnerDelfine finden ihre Nahrung nicht nur im offenen Meer, sondern auch am Meeresgrund. Doch oft sind Beutetiere im Sand vergraben, und aufgewühlter Schlamm trübt die Sicht. Wie finden die Meeressäuger also ihre Beute?
Die Biologin Nicole Czech-Damal von der Universität Hamburg hat eine überraschende Antwort darauf gefunden. Delfine besitzen einen Elektrosinn, der ihr Echolot perfekt ergänzt. Möglich wird das durch Elektrorezeptoren an der Delfinschnauze, die sich aus den Follikeln (Einstülpungen der Haut) von Barthaaren entwickelt haben. Da Delfine ihre Barthaare kurz nach der Geburt verlieren, wurden diese unbehaarten Vertiefungen lange Zeit von der Wissenschaft als verkümmerte Körperteile vernachlässigt. Mehr...



Schwingende Atomgitter unter Kontrolle
(August 2011)
Illustration des schwingenden Atomgitters © Jörg Harms, CFELEin internationales Physikerteam um Dr. Michael Först und Prof. Andrea Cavalleri von der Max-Planck-Forschungsgruppe für Strukturelle Dynamik an der Universität Hamburg hat erstmals einen Effekt zur Anregung von Gitterschwingungen (Phononen) in Kristallen nachgewiesen, der schon seit 40 Jahren vermutet worden war.
Die Forschergruppe stimulierte das Atomgitter in einem Metalloxid mit einem intensiven infraroten Laserpuls. Die dadurch angeregten Atome lösten eine zweite Schwingung aus, die das Laserlicht selbst nicht aktivieren kann. Dieser Prozess der sogenannten nichtlinearen Phononik eröffnet ungeahnte Möglichkeiten in der Kontrolle der Eigenschaften (z.B. der Leitfähigkeit) von bestimmten Festkörpern. Anwendungsmöglichkeiten könnten die hochratige Prozessierung und Speicherung von Daten sein. Die Ergebnisse des Versuchs sind jetzt in der Online-Ausgabe von „Nature Physics“ veröffentlicht. Mehr...



Neue Entdeckung zum Magnetismus
Hamburger Physikern gelingt Manipulation von Magneten
(Juli 2011)
Illustration der beobachteten Magnetisierungszustände © Malte Weinberg, UHH Wissenschaftlern um Prof. Dr. Klaus Sengstock am Institut für Laserphysik ist es erstmals gelungen, die Orientierung von Magneten in einem Lichtgitter frei festzulegen. Sie experimentierten mit Atomen nahe dem absoluten Temperaturnullpunkt, die sich in einem von Laserstrahlen erzeugten Lichtgitter wie kleine Magnete verhalten: Sie ordnen sich wie Kompassnadeln auf einem Nagelbrett in bestimmten Mustern an. Indem die Hamburger Laserphysiker das Gitter mit einer neuen speziellen Technik bewegten, konnten sie die Ausrichtung der Magnete nun manipulieren. Ihre neuen Erkenntnisse sind in der Online-Ausgabe der „Science“ veröffentlicht. Mehr...



Supraleitung in Bruchteilen einer Sekunde umschalten
(Juni 2011)
Schwingungen zwischen supraleitenden und resistiven Zuständen eines Kuprat-Kristalls Zum 100. Jahrestag der Entdeckung der Supraleitung ist es einer von Prof. Dr. Andrea Cavalleri geleiteten Forschungskollaboration der Max-Planck-Forschungsgruppe für Strukturelle Dynamik an der Universität Hamburg und einer Gruppe der Universität Oxford gelungen, eine Hochtemperatur-Supraleitung innerhalb von weniger als einer Pikosekunde an- und abzuschalten. Supraleitung ist ein Zustand, in dem ein Material jeglichen elektrischen Widerstand verliert und zum idealen Stromleiter wird. Die Ergebnisse des Experiments sind nun in der Online-Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Nature Photonics“ veröffentlicht. Mehr...



Schichten-Jäger: Geologie-Studierende untersuchen Alster
(Mai 2011)
Tobias Klindt (l.) und Marco Paulat (r.) während der Side-Scan-Sonar Untersuchungen am 14. April 2011, Foto: Lukas IwanGeologie-Studierende der Universität Hamburg untersuchen die geologische Entwicklung des Alstertals. Im April haben sie dafür die Sedimente in der Außenalster genauer angeschaut – mithilfe seismischer Untersuchungen und durch die Entnahme von Sedimentproben. Ziel des Projekts ist, Studierende schon früh an die Arbeits- und Denkweise bei großen Meeresforschungsprojekten heranzuführen. Weitere Informationen hier...



Großversuch im Hafen: Experimente zur Ausbreitung von Gasen
(Mai 2011)
Das Messgas wurde vom Löschboot der Feuerwehr aus freigesetzt, Foto: Thomas PröhlDie Hamburger Polizei und Feuerwehr kann im Falle eines Unfalls bald genau vorhersagen, wohin eine Gaswolke im Stadtgebiet zieht. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen vom KlimaCampus der Universität Hamburg haben zusammen mit dem Naval Research Laboratory in Washington und der Hamburger Innenbehörde eine Software erstellt, die Vorhersagen über die Ausbreitung von Gasen erheblich verbessert. Sie wurde am 16. April 2011 erstmals unter Naturbedingungen im Hafen- und Innenstadtgebiet getestet – natürlich mit ungiftigen Gasen. Weitere Informationen hier...



Studie: Kundenkarten und Datenschutz – ein schwieriges Verhältnis
(April 2011)
Datenschutz? Darüber wird viel gesprochen, viele Konsumenten und Konsumentinnen handeln aber nicht danach. Sie nutzen Kundenkarten und geben für Rabatte ihre persönlichen Daten preis. Das zeigt eine Studie am Institut für Volkskunde, Universität Hamburg. Dabei wurde auch klar: Daten- und Verbraucherschützer verstehen nicht, was es wirklich für Konsumenten und Konsumentinnen bedeutet einzukaufen. Weitere Informationen hier...



Zoologe entwickelt universelles Artkonzept
(April 2011)
Verschiedene Arten Heideschnecken, Foto: UHH/Sauer, Hausdorf1859 veröffentlichte Charles Darwin sein Hauptwerk „Die Entstehung der Arten“. Der wissenschaftliche Streit darüber, wie sich der Begriff „Art“ definieren lässt, dauert bis heute an. PD Dr. Bernhard Hausdorf, Zoologe an der Universität Hamburg, hat bisherige Erkenntnisse analysiert und ein neues Konzept entwickelt: das „differentielle Fitness Artkonzept“. Veröffentlicht wurde es in der Aprilausgabe des Fachmagazins „Evolution“. Weitere Informationen hier...






Sprachdiagnostik und -förderung – Tagung der Forschungsinitiative FiSS
(April 2011)
Wie lernen Kinder und Jugendliche verstehen, sprechen und schreiben? Und wie können Fähigkeiten frühzeitig erkannt und gefördert werden? Diese Fragen diskutierten am 28. und 29. März Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen verschiedener Disziplinen beim jährlichen Frühjahrsworkshop der Forschungsinitiative zu Sprachdiagnostik und Sprachförderung (FiSS), die an der Universität Hamburg koordiniert wird. Weitere Informationen hier...



“Nature Physics“ berichtet über Arbeitsgruppe „Atomoptik“
(Februar 2011)
Wald, Foto: KlimaCampus Der Arbeitsgruppe „Atomoptik“ am Institut für Laserphysik der Universität Hamburg ist es gelungen, eine neuartige, exotische Form von Suprafluidität in einem extrem kalten atomaren Gas zu beobachten. Die britische Fachzeitschrift „Nature Physics“ berichtete über diesen Erfolg unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Andreas Hemmerich in der Ausgabe vom Februar 2011.

Suprafluidität bezeichnet die reibungsfreie Bewegung von Teilchen in Flüssigkeiten. Sie ist mit der Supraleitfähigkeit bestimmter Metalle verwandt, in denen sich die Elektronen ungehindert bewegen können. Eine Supraflüssigkeit aus neutralen Atomen erzeugten die Hamburger Atomphysiker, indem sie ein Gas fast bis zum absoluten Nullpunkt abkühlten, der bei rund minus 273 Grad Celsius liegt. Das kalte Gas wurde mit Laserstrahlen beschossen, die einander kreuzen. Unter dem Einfluss dieses optischen Gitters ordneten sich die Atome schließlich zu einer kristallinen suprafluiden Struktur mit einer außergewöhnlichen Symmetrie.

Die Forschergruppe will mit ihren Untersuchungen einen Beitrag dazu leisten, ungeklärten Phänomenen in komplexen Festkörpern auf die Spur zu kommen. Möglich ist das, weil Wissenschaftler bestimmte Eigenschaften der in optischen Gittern erzeugten Suprafluide präzise ein- und ausschalten können. Das ist bei natürlichen Festkörpern, in denen sich komplizierte Effekte überlagern, nicht der Fall. Weitere Informationen hier...



„Fit Fo­rest“: Kli­ma­Cam­pus er­forscht Wald von mor­gen
(Januar 2011)
Wald, Foto: KlimaCampusMit dem vor­aus­ge­sag­ten Kli­ma­wan­del könn­ten sich auch un­se­re Wäl­der ver­än­dern. Ne­ga­ti­ve Fol­gen für den Baum­be­stand las­sen sich bei ent­spre­chen­der Be­wirt­schaf­tung ab­mil­dern, zeigt eine Stu­die von Pro­fes­sor Mi­cha­el Köhl und an­de­ren For­schern und For­sche­rin­nen am Kli­ma­Cam­pus der Uni­ver­si­tät Ham­burg. Weitere Informationen hier...





On + mobil = in­di­vi­du­ell? Uni-​Stu­die zu Ham­bur­ger Net­book-​Pro­jekt
(Januar 2011)
Ein Ham­bur­ger Mo­dell­ver­such hat ge­zeigt, dass Net­books sinn­voll für die In­di­vi­dua­li­sie­rung des Un­ter­richts ge­nutzt wer­den kön­nen. Der Ein­satz der mo­bi­len Com­pu­ter wirkt sich au­ßer­dem po­si­tiv auf die Mo­ti­va­ti­on im Klas­sen­zim­mer aus. Das zeig­te eine wis­sen­schaft­li­che Be­gleit­stu­die der Uni­ver­si­tät Ham­burg. Weitere Informationen hier...



„AHOI“ für die Nau­ti­sche Zen­tra­le der Zu­kunft
(Januar 2011)
Nautische Zentrale, Foto: HPAIn den ver­gan­ge­nen drei Jah­ren hat sich die An­zahl der Groß­schif­fe mit über 330 Me­tern Länge im Ham­bur­ger Hafen ver­dop­pelt. Das ge­stei­ger­te Auf­kom­men ver­langt die Um­struk­tu­rie­rung der Nau­ti­schen Zen­tra­le mit ver­bes­ser­ten Ar­beits­pro­zes­sen. Hier­für haben Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler des Fach­be­reichs In­for­ma­tik ge­mein­sam mit dem Ham­bur­ger In­for­ma­tik Tech­no­lo­gie-​Cen­ter (HITeC) e. V. und der Ham­burg Port Aut­ho­ri­ty (HPA) das Pro­jekt „AHOI“ ge­star­tet. Weitere Informationen hier...



Leibniz-Preis für Prof. Christian Büchel:
Neurowissenschaftler erhält Deutschlands wichtigsten Forschungsförderpreis
(2. Dezember 2010)
Prof. Dr. Christian Büchel, Foto: BWFProf. Dr. Christian Büchel, Direktor des Instituts für Systemische Neurowissenschaften am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, ist neuer Träger des Leibniz-Preises. Prof. Büchel ist einer von zehn Forschern, die den mit jeweils 2,5 Millionen Euro dotierten Leibniz-Preis im März erhalten. Er bekommt den Preis für seine grundlegenden Forschungen zu neuronalen Netzwerkeigenschaften, die bei komplexen Hirnprozessen wie Lernen, Gedächtnis, Sprache, Angst und Schmerz relevant sind. Prof. Christian Büchel im Interview. Weitere Informationen hier...



Neues Graduiertenkolleg verbindet Mathematik und Physik
(1. Dezember 2010)
Die Universität Hamburg hat bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erfolgreich ein neues Graduiertenkolleg zum Thema „Mathematics inspired by string theory and quantum field theory“ eingeworben. An der Schnittstelle von Mathematik und Physik werden ab April 2011 viereinhalb Jahre fortlaufend 13, ab 2012 dann 14 Doktorandinnen und Doktoranden zu mathematischen Themen mit Verbindungen zur String- und Quantenfeldtheorie forschen. Weitere Informationen hier... und hier…



Psychologie-Professorin der Universität Hamburg erforscht menschliches Gehirn:
Europäischer Forschungsrat bewilligt Millionenprojekt
(24. November 2010)
Prof. Dr. Brigitte Röder, Foto: privatDer Europäische Forschungsrat (European Research Council, ERC) hat für ein Forschungsvorhaben an der Universität Hamburg zur Lernfähigkeit des menschlichen Gehirns rund 2,4 Millionen Euro bewilligt. Das Projekt beginnt offiziell am 1. Dezember 2010. Der ERC ehrt damit zugleich die bisherigen wissenschaftlichen Leistungen von Prof. Dr. Brigitte Röder, Leiterin des Arbeitsbereichs Biologische Psychologie und Neuropsychologie, Universität Hamburg. Die Fördermittel stammen aus dem ERC-Förderprogramm „Advanced Investigators Grant“ in der Kategorie Sozial- und Geisteswissenschaften und werden für fünf Jahre vergeben. Mehr Informationen hier...und hier...



Mensch-Tier-Beziehung beschäftigt neue Forschungsgruppe
(8. November 2010)
Am 10. November 2010 hat die „Group for Society & Animals Studies“ (GSA) ihre Gründung gefeiert. Sie ist deutschlandweit die erste sozialwissenschaftliche Forschungsgruppe, die sich dem vielschichtigen Verhältnis von Menschen und Tieren widmet. Nach Ansicht der GSA-Koordinatorin Prof. Birgit Pfau-Effinger hat sich das Mensch-Tier-Verhältnis in den vergangenen Jahrzehnten in Deutschland stark verändert – der Wert der Tiere und ihre Bedürfnisse würden verstärkt wahrgenommen. Weitere Informationen hier... und hier…


13 Wissenschaftlerinnen der Universität Hamburg im Internetportal „AcademiaNet“ vertreten
(5. November 2010)
Das Internetportal „AcademiaNet“ ist seit Anfang November 2010 freigeschaltet. Foto: UHH/Baumann13 Wissenschaftlerinnen aus verschiedenen Fakultäten der Universität Hamburg sind im „AcademiaNet“ vertreten. Das Internetportal für Forscherinnen-Profile wurde von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel am 2. November 2010 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften für die Öffentlichkeit freigeschaltet. Mit Hilfe der Datenbank erhalten Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Wissenschaft und Wirtschaft einen besseren Zugang zu Profilen exzellenter Wissenschaftlerinnen. Mehr...



Mit Hightech in die Römerzeit: Pilotprojekt der Archäologie
(November 2010)
Detailansicht von innen. Zu erkennen sind die Spurrillen der Karren, mit denen das goldführende Gestein aus dem Berg transportiert wurde. Die Breite zwischen den Rädern betrug 1,30 m., Foto: UHH/RammingerForschende der Abteilung Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie der Universität Hamburg haben im Frühjahr und Sommer 2010 eine neue Technologie in der archäologischen Praxis getestet: Sie setzten im Norden Portugals erstmals einen terrestrischen 3D-Laserscanner ein, um das römische Goldbergwerk von Três Minas zu vermessen und seine Baugeschichte zu erforschen. In einem Pilotprojekt fand die Hamburger Gruppe heraus, dass das Bergwerk „Galeria dos Alargamentos“ schneller erbaut wurde als bisher angenommen. Mehr...



For­schung zu mensch­li­chen und künst­li­chen Sin­nen: 2. För­der­pha­se für das Gra­du­ier­ten­kol­leg CIN­ACS
(Oktober 2010)
Der Ser­vice-Ro­bo­ter kann Auf­ga­ben im Haus­halt über­neh­men, Foto: CIN­ACSDie För­de­rung für das deutsch-chi­ne­si­sche Gra­du­ier­ten­kol­leg „Cross-mo­dal In­ter­ac­tion in Na­tu­ral and Ar­ti­fi­ci­al Co­gni­ti­ve Sys­tems“ (CIN­ACS) ist zum 1. Ok­to­ber 2010 bis 2015 ver­län­gert worden. Die Deut­sche For­schungs­ge­mein­schaft (DFG) eva­lu­ier­te die Ar­beit von CIN­ACS und be­wil­lig­te die zwei­te För­der­pha­se mit rund 2,9 Mil­lio­nen Euro. Haupt­ziel von CIN­ACS ist, die Prin­zi­pi­en der In­ter­ak­ti­on ver­schie­de­ner sen­so­ri­scher Mo­da­li­tä­ten, d. h. Sehen, Hören und Tas­ten, zu ver­ste­hen und in Ro­bo­ter-Sys­te­men zu rea­li­sie­ren, um eine Mensch-Com­pu­ter-Kom­mu­ni­ka­ti­on zu er­mög­li­chen. Mehr...




Nachhaltiges Landmanagement in Afrika: BMBF fördert Forschungsprojekt mit 4 Millionen Euro
(23. September 2010)
Okavango-Fluss im südlichen Afrika. Foto: UHH/M. SchneggDas Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert ab sofort ein von der Universität Hamburg koordiniertes Konsortium internationaler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit vier Millionen Euro. Das interdisziplinäre Projekt „The Future Okavango“ untersucht, wie natürliche Ressourcen entlang des Okavango-Flusses im südlichen Afrika nachhaltig genutzt und gerecht verteilt werden können. Beteiligt sind vier Institute der Universität: Bodenkunde, Botanik, Ethnologie und Geographie. Mehr...



Erstmals Modell von Hamburgs City im Windkanal: Sicherheit und Klimawirkungen im Fokus
(21. September 2010)
Modell der Hamburger City wird im Windkanal durchgepustet. Foto: UHH/ewtl@zmaw.deIm Hamburger Grenzschichtwindkanal, dem größten in Europa, werden zum ersten Mal die Windbedingungen in der eigenen Stadt analysiert. In den nächsten Wochen forschen Wissenschaftler/innen des KlimaCampus an der Universität Hamburg an einem im Maßstab 1:350 gebauten Modell zu Sicherheitsaspekten und Klimawirkungen. Neben dem KlimaCampus sind das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) sowie die Behörde für Inneres der Freien und Hansestadt Hamburg beteiligt. Mehr...




DFG vergibt rund 5 Millionen Euro: Graduiertenkolleg „Maßgeschneiderte Metall-Halbleiter-Hybridsysteme“ geht in die zweite Förderperiode
(13. September 2010)
Metall-Halbleiter-Mikroröllchen mit einem Durchmesser von etwa 2  Mikrometern, das als sog. Hyperlinse eingesetzt wird. Großes Bild: Aufnahme mit Rasterelektronenmikroskop. Kleines Bild: numerische Simulation der Lichtintensität. Foto: UHH/Markus BröllDas DFG-Graduiertenkolleg 1286 „Maßgeschneiderte Metall-Halbleiter-Hybridsysteme“ an der Universität Hamburg startet am 1. Oktober 2010 in seine zweite Förderperiode. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) beurteilte das Kolleg dieses Jahr als „exzellent“ und fördert es in den kommenden viereinhalb Jahren mit mehr als 4,8 Millionen Euro. Halbleiter werden mit normalleitenden Metallen, Supraleitern und Ferromagneten kombiniert, so dass Hybridsysteme (Kombinationen) mit neuartigen Funktionalitäten entstehen. Mehr...



Wissenschaftler der Universität Hamburg erforschen zum ersten Mal die Artenvielfalt in der japanischen Tiefsee
(23. August 2010)
Forscher der russischen Expedition stanzen mit einem sogenannten Multicorer Sedimentkerne aus dem Meeresboden. Foto: Senckenberg, Forschungsinstitut und NaturmuseumSeit Mitte August ist die russische Expedition „SoJaBio“ unter Leitung von Dr. Marina Malyutina, Institute of Marine Biology, Vladivstok, auf dem russischen Forschungsschiff „RV Akademik Lavrentyev“ in der japanischen Tiefsee unterwegs, um die Artenvielfalt am Meeresgrund in diesem noch völlig unbekannten Gebiet zu erforschen.
Vier Forscher/innen der Universität Hamburg, Prof. Dr. Angelika Brandt und die Diplom-Biolog/innen Laura Würzberg, Nikolaus Elsner und Torben Riehl, beteiligen sich an dieser Pionierarbeit. Außerdem sind sechs weitere Wissenschaftler/innen der Zoologischen Staatssammlung München, des Senckenberg-Instituts in Frankfurt, des Deutschen Zentrums für Marine Biodiversitätsforschung in Wilhelmshaven, der Freien Universität Berlin und eines Kieler Unternehmens sowie ein Schweizer Wissenschaftler der Universität Genf dabei. Die erste „Transekt“-Untersuchung, d.h. die Analyse einer Reihe von Mess- und Beobachtungspunkten entlang einer geraden Linie, in 3.300 Metern Tiefe wurde bereits erfolgreich beendet. Mehr...



Neue Nanostrukturen entwickelt: Organische Moleküle rufen Nanoteilchen zur Ordnung
(August 2010)
Schema von einzelnen Nanokristallen, die durch Selbstorganisation in zweidimensionale Strukturen verschmelzen, Foto: UHH/Christian KlinkeEinem Team von Forschern der Universität Hamburg und des spanischen Forschungszentrums IMDEA Nanoscience ist es gelungen, Materialien auf chemischem Wege herzustellen, die sich durch Selbstorganisation zu zweidimensionalen Nanostrukturen zusammenfinden.
Die Produktion ultradünner Nanoschichtstrukturen mit Hilfe der sogenannten orientierten Zusammenlagerung stellt einen der viel versprechendsten Wege in der Nanotechnologie dar. Die neuartigen Strukturen können in flexiblen elektronischen Schaltungen, Solarzellen oder Photosensoren eingesetzt werden. In der Titelgeschichte der Ausgabe des Fachmagazins „Science“ vom 30. Juli 2010 stellt die deutsch-spanische Forschungsgruppe ihre Entdeckung vor. Mehr...



Forscher entwickelt Rechenmodell zum Erhalt des Dorschs
(August 2010)
Prof. Dr. Christian Möllmann Fischbestände werden nicht nur durch Fangquoten beeinflusst, sondern auch wesentlich durch das Klima. Beispielsweise bringen starke Regenfälle zukünftig mehr Süßwasser in die Ostsee. Gleichzeitig wird sich voraussichtlich der Tiefenwasser-Zufluss aus der Nordsee verringern. Beide Phänomene führen zu einer niedrigeren Salzkonzentration in der Ostsee. Der Lebensraum von marinen Fischen wie dem Dorsch in der Ostsee ist infolgedessen bedroht.
Jetzt hat eine internationale Forschergruppe um Prof. Christian Möllmann (Institut für Hydrobiologie und Fischereiwissenschaft und KlimaCampus Universität Hamburg) ein Rechenmodell entwickelt, mit dem langfristige Vorhersagen zur Entwicklung des Dorschbestandes in der Ostsee gemacht werden können. Anfang August erhielten die Forscher für ihre Arbeit den amerikanischen „Sustainability Science Award 2010“. Mehr...



Gigantische Kohlenstoffspeicher: Forschungsexpedition soll Klimarelevanz russischer Moore klären
(14. Juli 2010)
Das Team der Wissenschaftler in Komi Zwei Expeditionen in unwirtliche Gebiete – in die russische Republik Komi und ins sibirische Lenadelta – sollen klären, wie Moore auf Klimaänderungen reagieren. Prof. Lars Kutzbach vom KlimaCampus der Universität Hamburg erforscht ab Donnerstag, den 15.07.2010, mit seinem Team sowie deutschen und russischen Partnern die komplexen Wechselwirkungen zwischen hydrologischen Prozessen und dem Kohlenstoffkreislauf nordischer Feuchtgebiete. Befürchtet wird, dass diese durch die globale Erwärmung mehr Kohlenstoff in Form von Treibhausgasen emittieren. Die aktuellen Analysen werden wichtige Grundlagendaten zur Risikoabschätzung und für das Verständnis von Treibhausgas-Bilanzen liefern. In herkömmlichen Klimamodellen fehlte der Faktor „Moor“ trotz seiner Größenordnung bisher völlig. Mehr...

Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts – Anwendungsgebiete der Nanotechnologie
(Juni 2010)
Nanopartikel im Körperinneren An der Universität Hamburg wird gleich in mehreren Fachbereichen intensiv zur Nanotechnologie geforscht: Chemie, Physik und Medizin arbeiten in diesem Forschungsfeld eng zusammen. Gleich zwei Landesexzellenzcluster an der UHH widmen sich dem Thema „Nano“. Insofern gilt die Universität Hamburg zu Recht als einer der wichtigen „Nano“-Forschungsstandorte Deutschlands. Um die Aktivitäten in Hamburg zu illustrieren, wurde nun im Auftrag der Akademie der Wissenschaften und des Exzellenzclusters „Nanotechnology in Medicine“ ein Film produziert, der die Nanotechnologie und ihre zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten der großen Öffentlichkeit näherbringt. Mehr...



Wer wäscht die schmutzige Wäsche? Ergebnisse einer Studie zur Verteilung von Hausarbeit im internationalen Vergleich
(21. Juni 2010)
Wäsche an der Leine. Foto: CC/Nordlichter4 Wer wäscht die schmutzige Wäsche? Wie erklärt sich der Anstieg des Anteils der Hausarbeit, den Männer verrichten? Warum arbeiten deutsche Frauen so viel mehr im Haushalt als schwedische oder US-amerikanische Frauen?
Sonja Drobnič, Professorin für Soziologie an der Universität Hamburg, hat mit ihrer Kollegin Judith Treas, University of California, Irvine, diese Alltagsfragen mit Unterstützung der Alexander von Humboldt-Stiftung von verschiedenen Seiten wissenschaftlich beleuchtet.
Im Projektverbund „Dividing the Domestic/Den Haushalt teilen“ gingen sie der Frage nach, wie Staat, Kultur und Ländercharakteristika unsere Haushalte und unser Privatleben durchdringen. Ergebnis: Obwohl in Vollzeit beschäftigt, verrichten Frauen in allen untersuchten Ländern immer noch den Großteil der Hausarbeit. Auch ärmere Frauen wenden mehr Zeit für den Haushalt auf als ihre wohlhabenderen Pendants. Bildungssystem, Arbeitsrecht, Steuersystem, Regierungspolitik und kulturelle Glaubenssätze über Mutterschaft und Heirat spielen eine wichtige Rolle. Eine Erklärung des privaten „Wer macht was?“ bedarf dabei einer genauen Berücksichtigung des Einflusses von so verschiedenen Seiten wie Gewerkschaften, staatlichen Schulsystemen und kulturellen Leitbildern von glücklicher Ehe.
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Anwendungspotenziale geisteswissenschaftlicher Forschung: Der Transferbereich Mehrsprachigkeit
(Mai 2010)
Logo des SFB 538 Mehrsprachigkeit im gesellschaftlichen Alltag ist für viele längst die Regel. In einer Gesellschaft, in der viele Kulturen Platz haben, und in einer sich zunehmend vernetzenden Wirtschaftswelt sollte der Umgang mit fremden Sprachen auch für die Kindergärtnerin, den Mitarbeiter eines großen Unternehmens und den deutschen Arzt selbstverständlich sein. Welche Chancen und Herausforderungen die mehrsprachige Gesellschaft mit sich bringt, das untersucht der Transferbereich des SFB Mehrsprachigkeit an der Universität Hamburg zusammen mit seinen Partnerinstitutionen.
Als bundesweit erster von der DFG geförderter Transferbereich auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften kommt dem Transferbereich des Sonderforschungsbereiches „Mehrsprachigkeit“ der Universität Hamburg eine besondere Bedeutung zu. In fünf Projekten wurden Forschungsergebnisse aus dem SFB in unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft fruchtbar gemacht, dabei ging es vor allem um die Sensibilisierung für Probleme der Mehrsprachigkeit im Alltag und die Entwicklung entsprechender Fortbildungs- und Lehrmaterialien. Mehr...



Landesexzellenzinitiative: Neue Broschüre informiert über Forschungsvorhaben
(Mai 2010)
Titelbild LEXI-Broschüre
Im Januar 2009 hat die Freie und Hansestadt Hamburg eine Landesexzellenzinitiative ins Leben gerufen, um Forschungsverbünde von Hamburger Universitäten mit weiteren Hochschulen, außeruniversitären Instituten und sonstigen Partnern zu stärken und zu fördern. Die Universität Hamburg konnte insgesamt 11 Projekte erfolgreich einwerben. Dabei handelt es sich um 6 Landesexzellenzcluster sowie 5 Landesgraduiertenschulen. br> Die interdisziplinär ausgerichteten Vorhaben decken unterschiedliche Forschungsgebiete ab.
Sie möchten sich über die Projekte informieren? Eine Broschüre versammelt Kurzporträts und grundlegende Informationen zu den Forschungsvorhaben. Zum Download (PDF)...



Vulkanasche bringt Algen im Ozean zum Blühen
(17. Mai 2010)
Graph zeigt Verbreitung der Algenblüte
Welche Wirkung haben Vulkanausbrüche auf unser Klima? Bisher gingen Wissenschaftler/innen davon aus, dass Eruptionen mit hohem Schwefeldioxid-Anteil, die sehr weit in die Höhe reichen, die Bildung von Aerosolen hervorrufen. Diese Aerosolwolken können die Erde kühlen. Eine andere Wirkung – das Düngen von Ozeanalgen – haben jetzt Forscher/innen des Exzellenzclusters „Integrated Climate Analysis and Prediction“ (CliSAP) der Universität Hamburg untersucht. Erste Ergebnisse erscheinen in den Fachmagazinen „Atmospheric Chemistry and Physics“ und „Journal of Geophysical Research“.
„In weiten Teilen des Ozeans ist das Algenwachstum unter anderem durch das Fehlen von Eisen limitiert. Eisensalze in der Vulkanasche könnten das Plankton zum Blühen bringen – und dabei größere Mengen CO2 binden“, so Dr. Bärbel Langmann, Institut für Geophysik. Die Algen nehmen das Treibhausgas in ihren Stoffwechsel auf und entfernen es so aus der Atmosphäre. Mehr...



ZEITLast vs. Zeitsouveränität: Projekt untersucht Studierbarkeit der Bachelor- und Master-Studiengänge
(Mai 2010)
Logo ZEITLast
Am Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung der Uni Hamburg wird dazu geforscht, wie hoch die Arbeitslast der Studierenden nach der Umstellung auf Bachelor- und Master-Studiengänge ist. Gleichzeitig werden Maßnahmen zur Verbesserung der Situation erarbeitet und eingesetzt. Erste Zwischenergebnisse des seit 2009 laufenden Projekts liegen bereits vor.
Überraschend war für die beteiligten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, was die Zeitbudget-Analysen des vergangenen Wintersemesters offenbarten: Die Studierenden investieren nicht so viel Zeit in ihr Studium wie angenommen. Die durch Bologna vorgegebene Workload von 160 Stunden im Monat wurde deutlich unterschritten. Mehr...
 

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