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Universität Hamburg – Profil

Als größte Forschungs- und Ausbildungseinrichtung Norddeutschlands und drittgrößte Universität in Deutschland vereint die Universität Hamburg ein vielfältiges Lehrangebot mit exzellenter Forschung. Sie bietet ein breites Fächerspektrum mit zahlreichen interdisziplinären Schwerpunkten und verfügt über ein weitreichendes Kooperationsnetzwerk mit Spitzeneinrichtungen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Die Universität Hamburg ist dem Konzept einer nachhaltigen Wissenschaft verpflichtet und verfügt über breite Ansätze zur Nachhaltigkeitsforschung und -lehre in allen Fakultäten.

Im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes erhielt die Universität Hamburg 2007 die Bewilligung für ein Exzellenzzentrum in der Klimaforschung: Der KlimaCampus Hamburg ist Kompetenz- und Ausbildungszentrum für Klimaforschung und Erdsystemwissenschaften. Neben „Klima, Erde, Umwelt“ sind weitere besonders leistungsstarke Forschungsschwerpunkte: Materie und Universum, Struktur und Funktion von Biomolekülen, Neurowissenschaften, Mehrsprachigkeit, Governance, Kultur und Technik sowie Heterogenität und Bildung.

Die Universität Hamburg bietet die Möglichkeit, aus rund 170 Studiengängen an den folgenden sechs Fakultäten auszuwählen: Fakultät für Rechtswissenschaft, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, medizinische Fakultät, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft, Fakultät für Geisteswissenschaften, Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften.

Darüber hinaus gehören zur Universität zahlreiche Museen und Schausammlungen wie das Zoologische Museum, das Herbarium Hamburgense und das Geologisch-Paläontologische Museum sowie der Botanische Garten und die Hamburger Sternwarte.

Die Universität Hamburg ist im Jahre 1919 auf Initiative von Hamburger Bürgern gegründet worden. Wichtige Wegbereiter der Gründung waren Senator Werner von Melle sowie der Kaufmann Edmund Siemers. Nobelpreisträger wie Otto Stern, Wolfgang Pauli, Isidor Rabi, Hans Jensen waren an der Hamburger Universität tätig, darüber hinaus kann sie auf zahlreiche bekannte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen zurückblicken, etwa Ernst Cassirer, Erwin Panofsky, Aby Warburg, William Stern, Agathe Lasch, Magdalene Schoch, Emil Artin, Ralf Dahrendorf oder Carl Friedrich von Weizsäcker, um nur einige zu nennen.






Gliederung
  • 6 Fakultäten

Studienfächer
  • 143 B.A.- und M.A.-Studiengänge
  • 6 Studiengänge mit staatlicher bzw. theologischer Prüfung
  • 30 weiterbildende und sonstige Aufbaustudiengänge
Stand: WS 2011/12, Abt. 1 Hochschulstatistik


Studierendenzahl
  • rund 40.080 eingeschriebene Studierende (WS 2011/2012, inkl. Promovierende und Beurlaubte)
    • davon weiblich: ca. 22.568 = 56 %
    • davon ausländische Studierende: ca. 4.873 = 12 %
  • rund 38.075 aktive Studierende (WS 2011/2012, inkl. Promovierende, ohne Beurlaubte)

Stand: 1.12.2011, Studierendenstatistik


Zahl der Beschäftigten
  • rund 670 Professor/inn/en insgesamt
    • davon rund 110 in der Medizinischen Fakultät/am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE)
    • davon rund 160 weiblich
  • rund 4090 wissenschaftliche Mitarbeiter/innen insgesamt
    • davon rund 1870 am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
    • davon rund 1830 weiblich
  • rund 6640 Mitarbeiter/innen des technischen und Verwaltungspersonals insgesamt
    • davon rund 4640 am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
    • davon rund 5060 weiblich

Stand: Dezember 2010

Haushalt

  • 2010: 254.597 TSD Euro (Haushaltszuschuss ohne Versorgungszuschläge und Beihilfe)

Drittmittel
  • 2010: 82.765 TSD Euro
Stand: 1.12.2011


Institutionen

  • 1 Exzellenzcluster „Integrated Climate System Analysis and Prediction (CliSAP)“
  • 7 Sonderforschungsbereiche (5 eigene, 2 Beteiligungen)
  • 6 Landesexzellenzcluster 
  • 11 DFG-Forschergruppen (5 eigene, 6 Beteiligungen)
  • 18 DFG-Schwerpunktprogramme (17 Beteiligungen, 1 Koordination)
  • 7 Graduiertenkollegs (6 eigene, 1 Beteiligung)
  • 1 Internationales Graduiertenkolleg
  • 6 Graduiertenschulen (davon 5 Landesgraduiertenschulen)
  • 2 Beteiligungen an International Max Planck Research Schools
  • 1 Beteiligung an einer Leibniz-Graduate School
  • 11 Nachwuchsgruppen (davon 7 Emmy-Noether-Programme)
  • 16 Wissenschaftliche Zentren
    • Carl-Friedrich von Weizsäcker Zentrum für Naturwissenschaft und Friedensforschung
    • Centrum für Globalisierung und Governance
    • Forschungsschwerpunkt Biotechnik, Gesellschaft und Umwelt (BIOGUM)
    • Hamburger Zentrum für Versicherungswissenschaft (HZV)
    • IIFS - Interdisziplinäres Zentrum für Internationales Finanz- und Steuerwesen
    • Institut für Psychotherapie (IfP)
    • Interdisziplinäres Zentrum "Weltreligionen im Dialog" (ZWiD)
    • Kompetenzzentrum Nanoanalytik (CCN)
    • Zentrum für Buddhismuskunde
    • Zentrum für Hochschuldidaktik (ZHD) (ehem. IZHD)
    • Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS)
    • Zentrum für Marine- und Atmosphärische Wissenschaften (ZMAW)
    • Zentrum für mathematische Physik (ZMP)
    • Zentrum für Meeres- und Klimaforschung (ZMK)
    • Zentrum für Modellierung und Simulation
    • Zentrum für optische Quantentechnologien (ZOQ)
  • 8 An-Institute
    • Missionsakademie an der Universität Hamburg
    • Heinrich-Pette-Institut für Experimentelle Virologie und Immunologie an der Universität Hamburg
    • Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg
    • Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH)
    • Institut für Integrationsforschung der Stiftung Europa-Kolleg Hamburg
    • NORDOST-INSTITUT Lüneburg. Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa e.V. (IKGN)
    • Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH)
    • Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg
  • Wichtige Partner in der Verbundforschung
    • DESY
    • Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht
    • Max-Planck-Institut für Meteorologie
    • Deutsches Klimarechenzentrum
    • GKSS-Forschungszentrum Geesthacht GmbH
    • GIGA German Institute of Global and Area Studies
    • Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin u.a.

Partnerschaften
  • 23 Hochschulpartnerschaften auf universitärer Ebene, zahlreiche Partnerschaften einzelner wissenschaftlicher Bereiche sowie eine Vielzahl von bilateralen Vereinbarungen im Erasmusnetzwerk. Partnerschaften bestehen unter anderem mit:
    • Monash University, Clayton, Australien
    • King's College London, Großbritannien
    • University of Bath, Großbritannien
    • Université de Bordeaux III, Frankreich
    • Ecole Normale Supérieure de Lyon, Frankreich
    • Concordia University College of Alberta, Edmonton, Kanada
    • Seoul National University, Korea
    • Universidad de Guadalajara, Mexiko
    • Uniwersytet Warszawski, Warschau, Polen
    • University of Gdansk, Danzig, Polen
    • Staatliche Universität St. Petersburg, Russland
    • Universiteit Stellenbosch, Südafrika
    • Univerzita Karlova v Praze, Prag, Tschechische Republik
    • University of California, Berkeley, USA
    • Purdue University, West Lafayette, USA

Stand: Juni 2010

 

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