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Präsidialverwaltung der Universität Hamburg



Inhalt:

An die Vorsitzende des TVPR
der Universität Hamburg
Frau Ursula Kisse



Sehr geehrte Frau Vorsitzende,

mit Ihrem Schreiben vom 27.4.2011 haben Sie es für richtig gehalten, sich in der Form eines offenen Briefes zu einigen operativen Details des Projekts „Zukunftskonzept Universitätsverwaltung“ gegenüber den Mitgliedern der Universität zu äußern.

Ich möchte zunächst meine Betroffenheit darüber zum Ausdruck bringen, dass Sie nicht den Weg der persönlichen Kommunikation mit mir gewählt haben.

Ich werde gleichwohl versuchen, daraus keine Belastung für unser Projekt erwachsen zu lassen, obwohl ich diese Vorgehensweise, die mir von Ihrem Amtsvorgänger völlig unbekannt war, außerordentlich bedauerlich finde.

Zur Sache: Sie kritisieren, dass am 4. Mai 2011 die Auftaktveranstaltung zum Beginn eines aufwendigen und für Universitäten bisher einmaligen Beteiligungsverfahrens zwischen 18 und 20 Uhr stattfindet und unterstellen implizit die Absicht, die Kolleginnen und Kollegen des Technischen und Verwaltungspersonals damit ausschließen zu wollen. Als einer der Initiatoren des Konzeptes, der eine breite Beteiligung unserer Kolleginnen und Kollegen durchaus auch gegen Widerstände durchsetzen musste, empfinde ich eine solche Unterstellung als in jeder Hinsicht unangemessen. Der Zeitpunkt war für den Auftakt bewusst gewählt, um auch die Kolleginnen und Kollegen aus dem wissenschaftlichen Bereich sowie die Studierenden, die am Tage vielfach durch Lehrveranstaltungen gebunden sind, für eine gemeinsame Veranstaltung aller Mitgliedergruppen der Universität ansprechen zu können.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Universität wissen, dass das Präsidium äußersten Wert darauf legt, die Meinungen und Vorstellungen möglichst vieler Mitglieder der Universität in den Prozess aufnehmen zu können.

Da die Kanzlerin und ich bereits letzte Woche, ohne von Ihrer Absicht zu einem offenen Brief Kenntnis zu haben, einen Gesprächstermin mit Ihnen und dem Vorsitzenden des WIPR vorgeschlagen haben, wird dies sicher die Gelegenheit sein, die Fragen Ihres Briefes im Einzelnen zu besprechen.

Ich hoffe, dass die zur Auftaktveranstaltung eingeladenen Mitglieder der Universität nicht von Ihrer Kommunikationsform irritiert sind und die Gelegenheit wahrnehmen, sich am kommenden Mittwoch über das Projekt zu informieren und sich dann an dem Vorhaben aktiv beteiligen werden.

Mit freundlichen Grüßen,

Univ.-Prof. Dr. Dieter Lenzen



 

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